Sicherheitslücken in Smart Home Systemen

Über Schwachstellen in Hausautomationssystemen geht es in einem aktuellen Beitrag des Deutschlandfunk.

Forscher der Universität des Saarlandes untersuchten das Hometic System und fanden dabei heraus,  dass die Kommunikationsdaten zwischen den einzelnen Bauteilen größtenteils unverschlüsselt übertragen wird. In einem mehrwöchigen Versuch konnten die Forscher rund um Christoph Sorge die Angewohnheiten der Probanden nachverfolgen.  Außerdem waren sie in der Lage das System von außerhalb zu manipulieren. 

An der Universität Rostock konnten Mitarbeiter des Instituts für Informatik Datenpakete das KNX Protokoll abhören.  Die so genannten Protokolle konnten aufgenommen und ausgewertet werden.  Es gelang den Forschern außerdem ohne physischen Zugang zum KNX System die Daten abzuhören. Über eine Spule konnten die elektromagnetischen Veränderungen des Systems aufgezeichnet werden. Durch einen Audioverstärker wurden die Signale verstärkt und erfolgreich decodiert. Im Zusammenhang mit dem Wissen wo sich die einzelnen Sensoren befinden, konnte so das Sozialverhalten einzelner Personen verfolgt werden.

 

Hier gibt es den Deutschlandfunk Beitrag.

Bei der Uni Rostock gibt es folgende spannende Sachen:

KNX Decoder für ein Digitales Speicher-Oszilloskop

Forensische Analyse eines KNX-Hausbusses + dazugehöriges PDF

 

Posted in Allgemein, Forschung, Sicherheit and tagged , , .

Kommentar verfassen